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Spielbericht:
20.8.2006 / 1. FC Köln - Wacker Burghausen: 5:1
von B. Isenhardt

Vor jedem Fußballspiel steht die leidige Parkplatzsuche an. Die speziellen Schwerbehindertenparkplätze zu finden ist in Köln für ortsunkundige ausgesprochen schwierig. Es stehen jedoch ausreichend Parkflächen in Stadion-Nähe zur Verfügung, die allerdings alle gebührenpflichtig sind.

Der Zugang ins Stadion ist völlig unproblematisch ohne eine einzige Stufe, das ist echt super gemacht! Mein Begleiter hatte unsere Plätze schnell gefunden. Kurz vor Spielbeginn wurden die Kopfhörer verteilt und so konnte es dann ja losgehen. Wir hatten unsere Sitze noch nicht ganz warmgesessen, da schlug der Ball schon das erste Mal im Tor von Wacker-Keeper Uwe Gospodarek, den man ja noch aus seiner Glanzzeit beim VfL Bochum kennt, ein. 41.000 Zuschauer, davon die meisten mit Sicherheit auf Seiten der Heimmannschaft, jubelten. 

Unsere zwei Kommentatoren, die sich cirka alle 10 Minuten abwechselten, konnten uns in der ersten Halbzeit noch zwei weitere Tore sowie zahlreiche Chancen der Kölner Kicker beschreiben. Die Gästetruppe um Trainer Markus Schupp hatte dem hohen Druck des Gegners nichts entgegenzusetzen. Und so begann die zweite genauso wie die erste Halbzeit, nämlich mit einem Tor für den 1. FC Köln. Der in der Halbzeitpause eingewechselte Matthias Scherz erzielte, gerade 60 Sekunden auf dem Feld, das 4:0. 

Die nun völlig verunsicherte Burghausener Mannschaft erhielt mit einem weiteren Tor nur zirka 10 Minuten später den endgültigen Gnadenstoß. Da das Spiel längst entschieden war, ließen die Angriffsbemühungen der Kölner merklich nach und das Spiel verflachte zusehends. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie betrieb Wacker Burghausen noch Ergebniskosmetik mit dem Ehrentreffer.

Zu keinem Zeitpunkt war der klare 5:1-Sieg des 1. FC Köln gefährdet. So kann man sicher von einem gelungenen Heimauftakt sprechen. Die FC-Fans sangen daher auch schon während des Spiels "Wir kommen zurück in die erste Liga". Sicherlich dürfte die Latour-Truppe mit zu den größten Aufstiegsaspiranten zählen. Nach zwei Siegen gegen Augsburg und Burghausen bleibt jedoch noch abzuwarten, wie der 1. FC Köln gegen stärkere Gegner besteht.

von B. Isenhardt

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